GREGOR LINHSEN
MALUM
Objektinstallation Apfel auf Igel-Puzzle (Messing, 300 gedrehte Stacheln)
In den Wochen der Ausstellung entsteht ein Zeitraffer-Video eines verrottenden Apfels aufgespießt auf den 300 Stacheln eines Igels. Die Bedeutung des lateinischen Worts malum ist sowohl „Apfel“ als auch „das Übel“. Die Gabe der Erkenntnis, für die dieses Symbol steht, birgt gleichzeitig die Gefahr der Hybris des Verstands.

Zum Künstler
… erfand aus der Kombination seines Studiums zum Ton- & Bildingenieur und seinen überfließenden Ideen in Text, Musik und visueller Kunst den Beruf des Kreativ-Ingenieurs. Von seinem frühen Förderer, dem Künstlerpater Wilhelm Pfeil, übernahm er das Prinzip des Entbergen. Er betrachtet Kunst als die Suche nach der Wahrheit hinter der wahrgenommenen Wirklichkeit und damit als einen Ausdruck von Glauben. Mit dem technischen Studium im Hintergrund ist er in der Lage das Miterleben seiner musikalischen Werke mit der optischen Einbeziehung der Konzert-Räume zu Gesamtkunstwerken aus zu machen. (zu erleben z.B. am 22.5.2026 | 21.30 | Kölner Dom)

Die Vielschichtigkeit seines Werks zeigt sich auch in seiner Lichtinstallationen DIE ANDERE SEITE DES LICHTS (siehe Fenster 1 im Hintergrund)
In der zweiten Ebene des Fenster 2 hängt ein Bild von
MASCHA MALZEVA
Der stumme Schrei
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