JANNE GRONEN
und doch
…ein Begegnung, eine Entwicklung findet ihre Erfüllung, in einem genußvollen Miteinander wird ein langsames Tempo gewünscht…ein Augenblick, der – wenn schon nicht ewig – so doch eine gewisse Dauer haben soll…ein langsames AufBLÜHEN, eine Steigerung von Gefühl und Erotik…und die Zeit bleibt zumindest ein bisschen stehen. Gleiches gilt für Gespräche, Gesang und jedem Flow im gemeinsamen Tun.
Die beiden ausgestellten Texte entstammen dem neuen Lyrikband von Janne Gronen,
„LIEBEN weit gefasst“ (Künstlerinnenbuch, 2026)

Zur Künstlerin
JANNE GRONEN
… beschäftigte sich früh mit Sprache. In ihrem Elternhaus wurde landkölsche Mundart gesprochen, erst in der Schule begegnete ihr das Hochdeutsche. Sie begann mit den Sprachen zu spielen, sie gegeneinander zu halten und auf ihre Feinheiten hin zu untersuchen und sie zu variieren. Mit Sprache zu experimentieren, ihre Bildhaftigkeit zu genießen und ihre lautmalerischen Stärken zu begreifen ist ihr als zugleich bildende Künstlerin (Malerei, Performance, Text-Installation) selbstverständlich.
Janne Gronen schafft kleine Gedichte, dadaistisch angehaucht, Texte über Kunst und führt gerne Gespräche mit Menschen. Sie arbeitet therapeutisch privat und in einer Beratungsstelle für Frauen in Neuss.

