Reaktionen zu Konzerten, Gottesdiensten und Workshops

Konzert, Workshop und Messe | 27./28.2.2026
Wenn Sprache zum Gesang wird Chorworkshop in Lengerich


Von Pfarrer Peter Kosen (27.3.2026)

„Die Hoffnung bleibt“ – unter dieser Überschrift hatte die katholische Kirchen-
gemeinde Seliger Niels Stensen zu einem Konzert und zu Workshops für Instrumentalmusik und Chorgesang mit dem Liedermacher Gregor Linßen eingeladen. Im Konzert nahm der Komponist zahlreicher moderner Kirchenlieder die Zuhörer mit auf seine philosophische und spirituelle Suche nach Gott und echtem Mensch-Sein.
„Seit dreißig Jahren habe ich nicht mehr etwas so Gutes zu Glauben und
Zweifel gehört“, sagte ein älterer Zuhörer. „Ich habe mich mit meiner eigenen Suche voll darin wiedergefunden.“ Linßen trug unter anderem mehrere Vertonungen alttestamentlicher Psalmen vor und ergänzte die Lieder mit Gedanken zu großen Lebensfragen wie: „Gibt es Gott?“, „Wie
geht Frieden in Freiheit?“ und „Warum und was dürfen wir hoffen?“.

Am Samstag hatten sich 50 Interessierte zu den Workshops angemeldet.
Gemeinsam mit seinem Kollegen Sören Marquardt, Musikdozent in Düssel-
dorf, studierte Gregor Linßen mit ihnen Lieder seiner Messe „Kommt und seht“ mit Chor und Band.

„Es gibt keine falschen Töne – es klingt nur anders“: Mit rheinischem Humor brachte er den Teilnehmenden im Alter von 12 bis 90 Jahren Gesangstechnik und Inhalte nahe. Unter seiner Anleitung erlebten die Sängerinnen und Sänger, wie aus Sprache beinahe wie von selbst Gesang wurde.

Die Organisation des musikalischen Wochenendes hatten Michael und Inge Zumsande sowie Kerstin Waltermann übernommen. Mit den im Workshop erarbeiteten Liedern gestalteten die Sängerinnen, Sänger, Musikerinnen und Musiker zum Abschluss einen feierlichen Gottesdienst in St. Margareta.

Im nächsten Jahr am 12./13.3.2027 soll es eine Weiterführung geben.


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