{"id":751,"date":"2025-01-30T12:51:59","date_gmt":"2025-01-30T11:51:59","guid":{"rendered":"https:\/\/edition-gl.de\/?page_id=751"},"modified":"2025-12-11T15:29:05","modified_gmt":"2025-12-11T14:29:05","slug":"spur","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/edition-gl.de\/index.php\/spur\/","title":{"rendered":"SPUR"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die SPUR von morgen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Das erste Oratorium von Gregor Lin\u00dfen<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-cover alignfull has-parallax\"><div class=\"wp-block-cover__image-background wp-image-753 has-parallax\" style=\"background-position:50% 50%;background-image:url(https:\/\/edition-gl.de\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/DSvmUA.jpg)\"><\/div><span aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-cover__background has-background-dim-0 has-background-dim\"><\/span><div class=\"wp-block-cover__inner-container is-layout-flow wp-block-cover-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-text-align-center has-large-font-size\"><\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Mit dem Auftrag von Leo Langer f\u00fcr ein St\u00fcck als musikalischem Kern einer &#8222;Musikwallfahrt&#8220; begann 1994 eine fruchtbare, 30 Jahre dauernde Zusammenarbeit.<\/p>\n\n\n\n<p>1998 trafen sich die 76 Teilnehmer am Flughafen Frankfurt. Jeder bekam einen Teil des technischen Equipments als zweites Gep\u00e4ckst\u00fcck mit. So gelangten Menschen und Material nach Tel Aviv. Von dort ging es f\u00fcr 10 Tage an den See Genezareth und danach f\u00fcr 4 Tage nach Jerusalem, wo am 11.8.1998 die Urauff\u00fchrung in der Dormitio Abtei stattfand.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Liederliste<\/strong><br>Das Oratorium gliedert sich in die vier Teile:<br>(1)<em>Pfingsten damals &#8211; (2) Stefanus &#8211; (3) Paulus &#8211; (4) Pfingsten heute<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Ouvert\u00fcre<br>Nicht lange nach diesen Tagen<br>Gottes Geist bricht \u00fcber uns ein<br>Gott hat seinen Sohn gesandt<\/p>\n\n\n\n<p>Sie haben sich weit hinaus gelehnt<br>Nicht mehr am alten Platz<br>Was ihr sagt, ist unerh\u00f6rt<br>Der Tag wird kommen<br>H\u00f6ren und Sehen<br>Steinigung\/Tod<br>Heilig bist Du, unser Gott<\/p>\n\n\n\n<p>Sie hatten die Kerker nicht aufgesprengt<br>Das Gleichnis vom Sauerteig<br>Gott, erbarme dich<br>Gott \u00f6ffne deine Augen<br>Was nutzt euch die Erinnerung<br>Alle Welt ist eingeladen<br>Du, Mensch, steh auf<br>Das kann nicht sein!<br>Einmal werden wir erwachen<br>Wir haben uns mit Gott vertraut gemacht<\/p>\n\n\n\n<p>Gottes Geist (Reprise)<br>Vater unser<br>Seht die Taube tr\u00e4gt einen Zweig<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:21px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Zur Musik<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ist das noch NGL? Nein. H\u00f6chstens mit der Einschr\u00e4nkung &#8222;Nicht-Mainstream-NGL&#8220;. Gregor Lin\u00dfen l\u00f6st sich mit diesem Oratorium von seinen Wurzeln in der Tradition des Neuen Geistlichen Lieds, dessen Hauptkriterium die Gemeindef\u00e4higkeit der Ges\u00e4nge ist. Der Komponist sieht sehr wohl Passagen vor, in denen die zuh\u00f6rende Gemeinde zum Singen eingeladen wird. Aber sonst ist das Werk eine Fusion von verschiedenen popularmusikalischen Stilen und Filmmusik mit synagogischem und sinfonischem Klang, klassischem Streichquartett, 4 Bl\u00e4sern und solistischem und Chor-Gesang und gro\u00dfer Kirchenorgel.<br>Musikalisch ist das Oratorium ein durchkomponierter Bogen, der sich harmonisch vom d-Moll des Beginns zu as-Moll in der Bekehrung des Saulus zum Paulus und wieder zur\u00fcck zum F-Dur des Schlusskanons bildet.<br>Hier zeigt sich die klassische, musikalische Ausbildung von Gregor Lin\u00dfen. <\/p>\n\n\n\n<p>Alle Lieder sind rhythmisch dem Text verhaftet. Ist diese Eigenschaft noch relativ typisch f\u00fcr Popularmusik, folgt der Komponist diesem Parameter bei einigen Lieder bis in die Krummheit der zugrunde liegenden Taktung. Es finden sich Taktwechsel zum Erhalt des Sprachflusses und zwei Lieder im 5\/8 Takt. Eine Technik, die sonst bei Nicht-Mainstream-Popmusikern wie Sting oder Paul Simon zu finden sind. <\/p>\n\n\n\n<p>In den sp\u00e4teren Oratorien wird das Kompositionsprinzip des von der Sprache gef\u00fchrten Grundrhythmus noch ausgepr\u00e4gter und filigraner.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:19px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Zu Text<\/strong> <strong>und Inszenierung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Oratorium entstand urspr\u00fcnglich als Konzert mit Lesungen aus der Apostelgeschichte und wenigen Moderationen. Diese Fassung ist in der Chorpartitur enthalten. Zur deutschen Erstauff\u00fchrung nutzte Gregor Lin\u00dfen den Kunstgriff der Moderation durch einen \u00e4u\u00dferen, von zwei Schauspielern gespielten Rahmen einer Begegnung zwischen zwei sehr unterschiedlichen Menschen in einer besonderen Situation. Ein junger Mann h\u00f6rt aus einer Klosterkirche heraus das Fragment einer Lesung (&#8222;Alle sind eingeladen&#8220;) und setzt diese Einladung frech um in das Grafitto einer Taube an der Kirchenmauer. Der Pater sieht das &#8230;<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Reaktionen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas Werk erreicht musikalisch und spirituell eine seltene Tiefgr\u00fcndigkeit. Vor allem textlich ist es vielen \u00e4lteren Oratorien weit \u00fcberlegen.\u201c (KNA) <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die SPUR von morgen Das erste Oratorium von Gregor Lin\u00dfen Mit dem Auftrag von Leo Langer f\u00fcr ein St\u00fcck als musikalischem Kern einer &#8222;Musikwallfahrt&#8220; begann 1994 eine fruchtbare, 30 Jahre dauernde Zusammenarbeit. 1998 trafen sich die 76 Teilnehmer am Flughafen Frankfurt. Jeder bekam einen Teil des technischen Equipments als zweites Gep\u00e4ckst\u00fcck mit. 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